Strassenverkehrsrecht
Sie benötigen Unterstützung im Strassenverkehrsrecht?
Ob Führerausweisentzug, Geschwindigkeitsüberschreitungen oder Unfälle – wir stehen Ihnen als erfahrene Kanzlei im Strassenverkehr zuverlässig zur Seite. Unser Ziel ist es, Ihre Rechte zu sichern und schnelle, praxisnahe Lösungen zu finden.
Was ist Strassenverkehrsrecht?
Das Strassenverkehrsrecht betrifft alle, die am Verkehr teilnehmen, sei es mit einem Auto, einem Velo oder sonstigen motorisierten Gefährten. Sind Sie mit dem Auto um Einiges zu schnell gefahren und haben Sie anschliessend einen Strafbefehl per Post erhalten? Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, müssen Sie dagegen innert 10 Tagen Einsprache erheben. Das Strassenverkehrsamt kann gleichzeitig Massnahmen treffen und beispielsweise den Führerausweis entziehen.
Auch bei einem Unfall oder bei Alkohol am Steuer können schnell ernsthafte Konsequenzen entstehen. Wer seine Rechte kennt und frühzeitig handelt, kann oft viel vermeiden.
Unsere Leistungen im Strassenverkehrsrecht
Wir beraten und vertreten Sie in allen Fragen rund um das Strassenverkehrsrecht. Dazu gehören insbesondere folgende Fachgebiete:
Führerausweisentzug
Wir analysieren Ihre konkrete Ausgangslage, prüfen die Rechtmässigkeit der angeordneten Massnahmen und begleiten Sie durch das gesamte Administrativverfahren. Ziel ist es, einen unrechtmässigen Entzug zu verhindern oder die Dauer des Führerausweisentzugs so kurz wie möglich zu halten.
Unterstützung bei Alkohol- und Drogendelikte
Wir überprüfen Messdaten und klären, ob die Atem-, Blut- oder Drogentests korrekt durchgeführt wurden. Zudem prüfen wir, ob die gesetzlichen Voraussetzungen für die Anordnung solcher Tests erfüllt waren, und wehren uns gegen unverhältnismässige oder rechtswidrige Massnahmen.
Geschwindigkeitsüberschreitungen
Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen lohnt sich eine genaue Prüfung, da Messfehler oder unzuverlässige Messverfahren durchaus vorkommen können. Wir hinterfragen die Verfahrensabläufe kritisch und machen entlastende Umstände umfassend geltend. Ziel ist es, unrechtmässige oder übermässig harte Sanktionen zu vermeiden.
Verwicklung in einen Unfall
Wir unterstützen Sie bei der rechtlichen Aufarbeitung von Verkehrsunfällen – unabhängig davon, ob Ihnen ein Verkehrsverstoss vorgeworfen wird oder Sie selbst geschädigt wurden. Wir analysieren die Beweislage, beraten Sie im Umgang mit Polizei, Staatsanwaltschaft und Versicherungen und setzen Ihre Interessen konsequent durch, um haftungs- und versicherungsrechtliche Nachteile zu verhindern.
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Verkehrsrechtliche Angelegenheiten können für Betroffene schnell weitreichende Folgen haben - sei es durch einen Führerausweisentzug, eine Busse oder strafrechtliche Konsequenzen nach einem Unfall. Mit unseren Spezialisten in Liestal stehen Ihnen kompetente Fachpersonen zur Seite, die mit den Abläufen im Strassenverkehrsrecht vertraut sind und die Gegenenheiten in der Region Basel kennen.
- Erfahrung & Spezialisierung – Wir sind seit vielen Jahren im Strassenverkehrsrecht tätig und wissen, wie Verfahren bei Polizei, Administrativbehörden und Gerichten ablaufen. Dieses Wissen setzen wir gezielt zu Ihrem Vorteil ein.
- Individuelle Beratung – Jede Situation ist anders. Wir nehmen uns Zeit, Ihren Fall genau zu analysieren, und entwickeln gemeinsam mit Ihnen eine passende Strategie.
- Begleitung im Verfahren – Ob bei einer Einvernahme, im Austausch mit den Behörden oder im Administrativverfahren: Wir unterstützen Sie während des gesamten Prozesses.
- Klare und verständliche Kommunikation – Uns ist wichtig, dass Sie jederzeit den Überblick behalten. Deshalb erklären wir Ihnen die rechtliche Lage nachvollziehbar und ohne unnötige Komplexität.
So wissen Sie, dass Sie mit uns einen kompetenten und regional verankerten Ansprechpartner für Strassenverkehrsrecht in der Region Basel haben. Gerne empfangen wir Sie in unserem Büro in Liestal.
FAQ: Häufige Fragen zum Strassenverkehrsrecht
Gerne beraten wir Sie, sollte Ihre Frage in unserem FAQ nicht beantwortet werden.
Was ist bei einem Verkehrsunfall zu tun?
Steht keine Polizei vor Ort zur Verfügung, sollten Sie für Ihre Haftpflichtansprüche den Unfall möglichst gut selbst dokumentieren, indem Sie Fotos der Fahrzeuge, Schäden und der Unfallstelle machen und die Personalien der Beteiligten sowie von Zeugen festhalten. Gleichzeitig ist wichtig, keine vorschnellen Schuldeingeständnisse zu machen oder Erklärungen zu unterschreiben, die Sie nicht verstehen.
Wurden Sie durch einen Verkehrsunfall geschädigt, empfiehlt sich die Stellung eines Strafantrags. Mit der Stellung eines Strafantrags wahren Sie all Ihre Rechte, ohne sich vorschnell endgültig festlegen zu müssen. Auch kann ein Strafantrag nach Klärung der Haftungslage jederzeit wieder zurückgezogen werden. Unterzeichnen Sie nie einen Verzicht, denn ein solcher Verzicht ist unwiderruflich und schmälert Ihre Rechte. Holen Sie sich umgehend rechtliche Unterstützung.
Wann droht mir ein Führerausweisentzug und wie lange dauert er?
Ein Führerausweisentzug droht immer dann, wenn eine Verkehrsregel schwer verletzt oder wenn jemand wiederholt auffällig wird. Die Dauer richtet sich unter anderem nach der Schwere des Vorfalls sowie der Frage, ob eine schwere Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer vorlag.
Welche Folgen hat Alkohol am Steuer und gilt das auch für Velofahrer?
Bereits ab 0.5 Promille Alkohol drohen Bussen, im Wiederholungsfall oder bei höherem Wert auch ein Führerausweisentzug. Ab 0.8 Promille handelt es sich um eine grobe Verkehrsregelverletzung mit strafrechtlichen und administrativen Massnahmen. Es droht ein Führerausweisentzug für mindestens drei Monate sowie eine hohe Busse. Ab einem Promillewert von 1.6 muss sich der betroffene Fahrer zusätzlich einer Fahreignungsprüfung unterziehen.
Auch Fahrradfahrer können für Fahren in angetrunkenem Zustand rechtlich belangt werden. Ab einem Alkoholeinfluss von 1.6 Promille auf dem Velo droht ebenfalls ein Führerausweisentzug, auch wenn man lediglich mit dem Fahrrad unterwegs war.
Ab wann ist eine Geschwindigkeitsüberschreitung strafbar?
Bereits geringe Überschreitungen führen zu Bussen, höhere Geschwindigkeitsüberschreitungen zu Strafverfahren und Administrativmassnahmen. Besonders streng sanktioniert wird das sogenannte Rasen. Als Raser gelten Sie beispielsweise, wenn Sie innerorts 50 km/h zu schnell fahren, wo eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h gilt. Bei solchen Raserdelikten droht eine Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr, ein Führerausweisentzug von mindestens zwei Jahren und eine Beschlagnahmung des Fahrzeuges. Eine juristische Einschätzung ist wichtig, da Messfehler oder Umstände des Einzelfalls eine Rolle spielen können.
Was darf die Polizei bei Verkehrskontrollen - und wie soll ich mich verhalten?
Die Polizei darf unter anderem Führerausweise kontrollieren, Atemtests durchführen und Fahrzeuge überprüfen. Die kontrollierte Person muss dabei Ihre Personalien angeben, ist jedoch nicht verpflichtet, sich selbst zu belasten oder Aussagen zum Vorwurf zu machen. Bei Unsicherheiten ist es erlaubt, zuerst rechtlichen Rat einzuholen oder auf Ihr Aussageverweigerungsrecht hinzuweisen. Ein ruhiges und korrektes Verhalten verhindert Missverständnisse.
Wann darf die Polizei Alkohol- und Drogentests durchführen?
Ein Atemalkoholtest darf die Polizei grundsätzlich bei jeder Verkehrskontrolle anordnen, selbst ohne konkreten Verdacht. Drogentests werden nur bei Verdachtsmomenten oder nach einem Unfall angeordnet. Sie dürfen den Test nicht verweigern.
Unser Ansatz – lösungsorientiert und praxisnah
Wir setzen auf klare Kommunikation, schnelle Reaktionszeiten und eine transparente Kostenstruktur. Unser Ziel ist es, Konflikte möglichst aussergerichtlich zu lösen, um Zeit, Nerven und Kosten zu sparen. Sollte ein Gerichtsverfahren notwendig werden, vertreten wir Ihre Interessen mit Nachdruck und Erfahrung.

